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Die Tür geht auf. Es ist eine Frau mit einem langen, weissen Mantel. „Endlich bist du aufgewacht, wie fühlst du dich?“ Ich schaffe es nicht zu antworten. Etwas stimmt nicht. „Ich verstehe, dass du dich etwas komisch fühlst. Es ist das erste Mal, dass wir so etwas an einem Menschen ausprobieren. Geht es dir sonst gut?“ Ich nicke. „Du hast sehr lange geschlafen, über 2000 Jahre.“ Plötzlich kommt meine Stimme zurück und ich kann wieder ein wenig sprechen und ich frage: „Wo sind wir?“ „In der Zukunft von deinem alten Leben, du wurdest nicht älter.“ „Du wurdest eingeschläfert und bist jetzt wieder aus dem langen Koma erwacht.“ Die Frau setzt mich auf einen schwebenden Rollstuhl und ich verlasse den Raum, ich fliege durch einen langen Raum und habe immer noch keine Ahnung, wo ich bin. Ich habe Hunger, grossen Hunger. Ich frage die Frau, die neben mir fliegt: „Wo bin ich?“ Sie sage wieder, ich sei in der Zukunft. Ich frage: „Wo ist die Natur, der Himmel, wo sind die Fenster?“ Sie schaut mich fragend an und will wissen, was ich meine. Sie erklärt, wir seien in einer anderen Galaxie. Wir haben von der Erde flüchten müssen, da es zu viele Menschen gegeben hat. Wir sind auf einer grossen Raumstation, die so gross ist wie viermal die Erde. Es gibt keine frische Luft, nichts! Das Essen hier kommt alles aus dem Labor, alles Chemie, sonst gibt es hier nichts. Ich bin in einer neuen Welt. Nach vielen Untersuchungen werde ich aus dem Spital entlassen und in eine Wohnung gebracht, wo alles so modern ist. Man glaubt gar nicht, wie gross alles ist dort. Ich habe keine Erinnerungen mehr, wie es vorhin gewesen ist. Ich weiss nur, dass hier alles anders ist. „Kann ich hier überleben?“ Ich weiss es nicht. Meine Kleidung ist so komisch, einfach alles! Mit der Zeit kommen auch die Erinnerungen wieder und ich vermisse alles, was mal gewesen war, meine Freunde, meine Schule. Hier gibt es nicht mal eine Schule, die Menschen hier werden gescheit mit einem Chip im Kopf geboren.

 

(Geschichte von Gian und Remo)

Das seltsame Wesen

Auf einmal geht die Tür auf.  Ich erschrecke mit einem leisen Kreischen. Die Tür geht noch weiter auf, aber niemand steht da. Ich versuch weiter zu schreiben, geht aber nicht. Einen kurzen Moment schliess ich meine Augen um meine Erinnerungen hervor zu nehmen. Plötzlich spüre ich eine leichte Hand auf meiner Schulter. Meine Augen öffnen sich von alleine. Ich drehe mich panisch um. Wieder ist niemand da und die Hand ist verschwunden. Ich überlege, was es sein könnte, ein Gespenst, oder doch ein Tier? Ich stehe auf und gehe zur Tür und versuche raus zu laufen, geht aber nicht, es ist wie eine durchsichtige Wand, die mich nicht in die Freiheit lässt.

Ich gehe langsam und schreckhaft an mein Schreibpult um weiter zu schreiben. Auf einmal geht die Tür rasend schnell zu, wie wenn jemand die Tür zuschletzen wollte. Durch das Schlüsselloch kommt ein kleiner, blauer Finger. Ich schreie, so laut es geht, aber es kommt nichts raus. Der Finger quetscht sich durch das Loch bis eine Hand zu sehen ist. Ich stehe vom Stuhl auf und renne weg von der Tür. Jetzt ist schon eine Arm zu sehen und es geht immer weiter. Nach einer Weile ist schon der ganze Oberkörper zu sehen, aber das Wesen hat keinen Kopf. Ich stelle mich hinter meinen Stuhl und drücke mich zum Boden. Plötzlich höre ich eine Stimme: „Komm her, kleines Mädchen, ich tu dir nichts an, will nur ein bisschen Haare schneiden.“, sagt es. Jetzt habe ich richtig Angst.

Ich schaue um den Stuhl und ich sehe einen ganzen Mensch, ausser dem Kopf und er läuft auf mich zu. Er erreicht mich in wenigen Sekunden und packt mich am Kopf. Dieses Ding reisst mich vom Boden auf und wirft mich an eine Wand. Ich schreie: „Hör auf, wer bist du? Was willst du von mir?“ Es lacht ein Lachen, das man immer in den Horrorfilmen hört von bösen Leuten. „Kleines Mädchen, ich bin der Mann, der dich umbringen wird, hab aber keine Angst, es wird bloss sehr, sehr stark weh tun.“, spricht die Stimme. Ich kreische so laut es geht, aber wieder hört man nichts. Ich probiere aufzustehen, um wieder runtergestossen zu werden. Alles tut so weh. Plötzlich schiesst mir eine Erinnerung durch den Kopf.

Es ist die von einer Frau, die meine Hand hält. „Mutter“, flüstere ich. Das Wesen hält inne und starrt mich an. Noch eine Erinnerung kommt. Wieder meine Mutter und ein Mann halten meine Hände: „Vater“, sage ich lauter. Plötzlich spüre ich einen stechenden Schmerz in meinem Bauch. Ich weiss jetzt, dass es das Ende ist für mich. „Ich liebe euch, Mutter und Vater, bis bald“, flüstere ich.

 

(Geschichte von Cydney, Jana und Sarina)

Der Albtraum

Ich sage: «Herein.» Da kommt ein bunt gekleideter Mann. Er fragt: «Wieso hast du mich vorhin, als ich dir das Frühstück vorbei gebracht habe, angemalt?» «Hab ich das?», ich weiss von nichts. Ich erschrecke. Die bunten Farbstifte sind keine bunten Farbstifte mehr, sondern wild gewordene Enten und der bunte Mann ist ein Regenbogen. «Ist das Illusion, oder bin ich verrückt?» Ich weiss es nicht! Vielleicht beides. Ich weiss es nicht. Weiss ich überhaupt noch etwas? Ich weiss es nicht, aber ich denke schon, dass die Enten und der Regenbogen etwas an sich haben. Aber auch das weiss ich nicht genau. Am Abend kommt der Mann wieder herein und bringt mir das Abendessen. Inzwischen ist er wieder sauber. Ich frage ihn: «Was gibt es heute zum Abendessen?» «Mal sehen, vielleicht eine wildgewordene

Lauchfamilie, die Menschen frisst?" Ich betrachte eine Weile die Suppe. Es passierte nichts, gar nichts. Mucksmäuschenstill ist es. Plötzlich fängt das Läuchlein an zu sprechen. Ich finde es komisch, aber auch lustig. Wir begrüsssen uns und fangen an zu tanzen zu Volksmusik. Aber als die Volksmusik fertig ist, verabschieden das Läuchlein und ich uns und ich verspeise ihn dann. Nachdem ich ihn verspeist habe, wache ich auf und merke, dass alles nur ein komischer Traum gewesen ist. Ich lege mich wieder hin und schlafe weiter bis am Morgen. Dann erzähle ich Mama und Papa die ganze Geschichte und dass ich jetzt Angst habe vor Suppen, Regenbogen und Lauch. Da sagt Mama: «Du hast Glück, heute gibt es Lauchsuppe mit Brot und einen warmen Tee." Ich renne wie ein Wilder zurück ins Zimmer und verkrieche mich unter meiner Bettdecke. Da bleib ich auch den ganzen Abend und denke über meinen Traum nach. Doch auch das weiss ich nicht. Ich überlege die ganze Nacht, was genau passiert ist, doch ich kann es nicht sagen. Es ist so, als wäre nichts passiert.  Ein komisches Gefühl, aber es lässt mich immer noch nicht in Ruhe, was das mit der Ente und dem Regenbogen auf sich hat. Meine Mutter sagt: «Du hast gestern einen Teletubby Film geschaut, weshalb du schlecht geschlafen hast. Deshalb hast du Regenbogenfarben gesehen und unsere Hausente farbig angemalt.» «Ach so ist das, ich dachte, es sei alles nur vorgestellt und dass ich Sachen sehe, die ich noch nie gesehen habe.», sage ich. Die ganze Familie isst miteinander und schaut nachher zusammen einen ganz normalen, kindertauglichen Film und hofft, dass das alles nicht mehr passiert.

 

(Geschichte von Corsin)

 

Der Schatten und das kleine Mädchen

Die Tür wird aufgemacht und ein kleiner Schatten steht im Türrahmen. Ich bleibe die ganze Zeit still und versuche meine Gedanken zu verarbeiten, als ein kleines Mädchen in den Raum eintritt. Sie starrt mich mit ihren grossen Augen an und ich starre zurück. Bald wird es ein Wettkampf. Als sie schlussendlich aufgibt, grinse ich über meinen Sieg. Ich weiss nicht, was ich gemacht habe, aber das Mädchen ist ganz blass geworden und rennt aus dem Zimmer. Die Tür knallt sie hinter sich zu und ich bleibe schockiert in der Mitte des Raums stehen. Ich warte auf das Klopfen an der Tür, aber es klopft nicht. Nach einer Weile schlafe ich auf dem Boden ein. Als ich am nächsten Tag aufwache, rieche ich etwas Neues. Ich drehe mich um und sehe einen Teller mit einem Apfel in der Ecke des Zimmers. Ich gehe langsam auf den Teller zu und esse den Apfel. So mache ich es dreimal am Tag und was mich verwirrt, ist, dass ich nie die Person sehe, die den Apfel rein bringt. Die Blätter mit meinen Gedanken habe ich seit gefühlten Wochen nicht berührt. Heute ist mir aber etwas aufgefallen. Meine Texte sind wirklich Erinnerungen. Von Anfang bis Ende, wie eine Art Biographie. Ich versuche einen Grund für meinen Aufenthalt im Zimmer zu finden und versuche mich an meine letzten Erinnerungen, bevor ich verschwunden bin, zu erinnern, schaffe es aber nicht. Am nächsten Tag gebe ich auf und lehne mich an die Wand. Ich schlafe ein und merke gar nicht mehr, wie es an der Tür klopft. Ich wach auf und bemerke etwas Dunkles im Zimmer. Die Tür ist offen. Ich strecke den Kopf aus der Tür und sehe einen schmalen Flur, der zu einer Tür führt. Ich laufe langsam auf die Tür zu und öffne sie. Ich bin in einer Wüste. Ich spüre den körnigen Sand zwischen meinen Zehen und es windet. Ich schaue in die Umgebung und sehe eine kleine Figur in der Weite. Die Figur sieht wie das kleine Mädchen aus und ich renne auf sie zu. Als ich endlich ankomme und sie sehe, senke ich kurz meinen Kopf um Luft zu schnappen, aber als ich hochblicke, ist sie nicht mehr da. Ich suche das Mädchen in der kleinen Hütte, in der ich gefangen gewesen bin, aber finde sie nicht. Nachdem ich überzeugt bin, dass ich halluziniert habe und es nie ein kleines Mädchen gegeben hat, gehe ich in das weisse Zimmer zurück und schlafe ein. Am nächsten Morgen mache ich mich auf die Suche nach Essen und finde ein kleines pinkes Haargummi. Es ist doch wahr. Es gibt das Mädchen. Ich blicke noch einmal in den kleinen Keller der Hütte und entdecke einen Korb voller Äpfel. Ich nehme ihn auf das Zimmer und betrachte meine Texte, die seit Wochen verstreut auf dem Boden liegen. Gerade als ich ein Muster erkenne, höre ich ein Pfeifen ausserhalb der Hütte und blicke hinaus. Wie immer, sehe ich nur mich in der Gegend. Keine Gesellschaft. Keine Spur von Zivilisation. Mit der Zeit fühle ich mich unwohl und packe schnell meine Zeichnungen in den Korb und renne weg. Ich weiss nicht wohin. Rund um mich gibt es nur Wüste. Es ist Nacht, als ich auf Pflanzen stosse. Ich spüre Gras unter meinen Füssen und laufe weiter, in der Hoffnung auf Wasser.

Die Sonne geht auf und ich sehe in der Ferne etwas Dunkles. Ich denke nicht darüber nach und laufe schnell in die Richtung. Meine Texte habe ich schon längst vergessen. Es kommt mir vor, als ob ich in die falsche Richtung laufe, denn schon nach einer Weile sieht man das Dunkle nicht mehr. Ich nehme hinter mir ein Geräusch wahr und drehe mich um. Ich erstarre aber, als ich das gleiche Pfeifen wieder höre. Diesmal ist es laut und klar. Ich kriege Gänsehaut und renne. Ich renne so schnell und weit wie möglich, aber das Pfeifen verfolgt mich. Ich gebe auf und bleibe stehen. Ich ergreife meine nächstbeste Chance und versuche den Ursprung des Pfeifens zu finden. Ich schaue verwirrt um mich und erschrecke. Das kleine Mädchen steht vor mir. Auf ihrem Rücken ein schwarzer Schatten und plötzlich erinnere ich mich. Ich erinnere mich an mein Leben und meinen Tod. Ich erinnere mich an meine kleine Schwester, die mit sechs Jahren entführt wurde. Alle meine Texte sind tatsächlich Erinnerungen. Der Schatten verformt sich langsam und ich sehe eine Gestalt ohne Gesicht. Ich springe erschrocken zurück, aber der gesichtslose Mann steht schon vor mir.  ,,Dachtest du wirklich, dass du vor mir fliehen kannst?‘‘, fragte mich der Mann. Seine Stimme kommt von seinem Hals und er starrt mich an. ,,Dem Tod kann man nicht entkommen, das hättest du wissen sollen, bevor du abgehauen bist. Jetzt habe ich keine andere Wahl mehr. Jetzt muss ich dich bestrafen und glaub mir, das wird wehtun!'', sagt der Mann und ich beginne vor Angst zu zittern. Ich blicke noch einmal zu meiner Schwester und lächle ihr traurig zu. Ist das mein Ende? Ich schaue dem Mann in das nicht vorhandene Gesicht und mir wird schwarz vor den Augen, als er kaltblütig meine Schwester umbringt. Aufgewacht bin ich im Dunkeln, wo ich gezwungen werde, für den Rest meiner Bestrafung durchgehend zu rennen. Als Strafe für meine Fehler.

 

(Geschichte von Antonia und Donika)

Der verzauberte Türrahmen

Bis dahin habe ich gar nicht gewusst, dass eine Tür existiert. Die Tür öffnet sich und ein flauschiges Wollknäuel mit einem grossen Grinsen kommt hinein. Ich habe Angst und verkrieche mich in die Ecke des Zimmers. Dieses graublaue Ding verwandelt sich in eine Katze. Plötzlich fängt sie an zu sprechen. „Alice, du bist in grosser Gefahr, wenn du deine Vergangenheit erfahren möchtest, komm mit mir.“ Aber woher weiss die Katze, wie ich heisse? Ich denke mir, da ich sowieso nichts zu verlieren habe, gehe ich einfach mit. Ich traue meinen Augen kaum, als ich die Tür öffne und diese wundervolle, farbenfrohe Welt vor mir sehe. Die Katze schiebt mich aus der Tür und läuft voraus. Plötzlich ploppt etwas vor der Katze auf. Es ist ein Türrahmen mit einem violetten Etwas in der Mitte. Die Katze springt einfach hinein. Ich laufe einmal um die Tür herum, doch hinten sehe ich einfach nichts. Ich gehe wieder nach vorne und erschrecke, als ich den Kopf der Katze in der Tür sehe. Sie streckt mir ihre Pfote entgegen. Ich fasse sorgfältig nach ihrer weichen Tatze, doch sie zieht mich direkt hinein. Wir schiessen durch einen luftigen Lichtstrahl. Dann falle ich aus dem Himmel wie ein Regentropfen. Ich schreie laut. Ich denke schon, dass alles vorbei ist, als ich die zwei sanften Tatzen wieder spüre. Die Katze hat mich aufgefangen. Aber wir fliegen! Sie setzt mich auf den Boden und sagt nichts. Wir laufen noch ein langes Stück durch den schönen Wald, bis wir bei einem grossen Turm ankommen. Ich sehe die Katze vor einem riesigen Tor, als sie verschwindet. Ich bin alleine in einem gruseligen Wald. Ich gehe zum Tor und klopfe drei Mal. Das Tor öffnet sich wie von Zauberhand. Ich rufe hinein, doch alles, was rauskommt, ist mein Echo. Ich beschliesse trotz aller Angst, hinein zu gehen. Überall sind kleine Uhren. Das Tor schliesst sich ruckartig. Ich gehe in den grossen Saal hinein und sehe mich um. Plötzlich kommt mir ein grosser Mann entgegen, der mich anscheinend schon erwartet hat. Er führt mich vor eine riesen grosse Uhr. Ich beginne mit ihm zu sprechen und wir verstehen uns auf Anhieb gut. Er sagt zu mir, dass ich einen Wunsch bei ihm frei habe. Ich fange an zu überlegen. Dann kommt die Idee, die mein ganzes Leben ändern wird. „Ich…ich würde gerne wissen, wo meine Eltern sind und warum ich hier bin.“ Der Mann meint, dass dies wohl das Leichteste sei. Er sagt mir, dass ich die Augen schliessen solle und er fängt an leise etwas zu murmeln. Dann wird es still. Als ich irgendwann die Geduld verliere, öffne ich meine Augen und staune. Ich stehe auf einem grossen Platz mitten in London. Um mich herum sind viele Leute sie sehen, sie hören mich nicht. Es dauerte nicht lange, bis ich realisiere, dass ich in die Vergangenheit gereist bin. Da sehe ich ein Mädchen, das aussieht wie ich. Ich folge ihr. Das Mädchen geht zu ihren Eltern und steigt in ein Auto. Ich stehe an einer langen Strasse. Am Ende der Strasse ist eine tiefe Schlucht. Daneben sind einige Bäume und grosse Steine. Das Auto kommt und fährt der Strasse entlang. Es ist rutschig auf der Strasse, da es regnet. Dann geschieht es. Das Auto gerät ins Schwanken und rast auf die Schlucht zu. Ich schiebe mit aller Kraft einen Stein vor die Schlucht. Als ich schon denke, dass das Auto in die Schlucht gefahren ist, sehe ich, dass der Lenker nicht gebremst hat und sie in den Stein gefahren sind. Ich sehe meine Familie. Ich sehe, wie ich alleine überlebt habe und mir schiessen Tränen in die Augen. Ich realisiere, dass es leider unmöglich ist, die Vergangenheit zu ändern. Als ich die Augen wieder öffne, bin ich wieder beim grossen Mann. Er schaut mich erwartungsvoll an und fragt mich, ob ich jetzt weiss, wo meine Eltern sind. Ich fange wieder an zu weinen und erzähle ihm die ganze Geschichte. Er nimmt mich in den Arm und tröstet mich. Wir überlegen zusammen, wohin ich jetzt gehen soll. Er hat eine Idee. Zieht mich zu einem etwas älteren Haus, es ist bunt und farbenfroh. Er klopft. Als die Türe aufgeht, kommt ein Mann mit orangen Haaren und einem lustigen Hut hinaus. Er nimmt mich in sein Haus und wir setzen uns an einen Tisch und trinken Tee. Wir sind alleine. Drei Hasen sind auch noch hier. Als wir ihm alles erzählt haben, frage ich, wo ich jetzt wohnen soll. Der Mann mit den orangen Haaren nimmt mich bei ihm auf und ich darf bei ihm wohnen. Ich erlebe viele schöne Abenteuer mit ihm.

 

(Geschichte von Chiara und Gwenn)